May
31
Filed Under (Uncategorized) by admin on 31-05-2008

Der Äquivalenztausch ist ein Tausch, bei dem eine der beiden Tauschparteien einen Tauschnachteil erleidet, die andere hingegen dadurch einen Tauschvorteil erlangt.

Beispiel:
Anton besitzt eine Zigarre, Bruno besitzt 5 €. Anton möchte diese Zigarre gegen 5 € mit Bruno tauschen. Bruno weiß, dass die Zigarre anderswo unter 6 € nicht zu bekommen ist und stimmt dem Tausch zu.
Wie ersichtlich ist, hat Bruno einen Vorteil von 1 € aus dem Tausch geschlagen, während Anton (unwissentlich) einen Nachteil von 1 € erlitten hat.

Anders in diesem Fall: Anton möchte die Zigarre gegen 5 € mit Bruno tauschen. Er weiß, dass die Zigarre anderswo für 4 € zu bekommen ist. Bruno (weil er dies nicht weiß) stimmt dem Tausch zu und erleidet einen Tauschnachteil von 1 €, während Anton einen Tauschvorteil von 1 € hat.

Das Wesen des Äquivalenztausches kann also folgendermaßen beschrieben werden: “Man kann bei einem Tausch nur Gewinn machen, wenn der andere dabei Verlust macht.”

Würde Anton im ersten Fall nach dem Tausch erfahren, dass er die Zigarre auch gegen 6 € hätte tauschen können, würde er zurücktauschen. Bruno hingegen würde nicht zurücktauschen wollen.

Der im Tausch Benachteiligte würde immer zurücktauschen wollen. Der Tausch würde nicht zustande kommen, wenn die eine Tauschpartei vorher wüsste, dass sie einen Nachteil haben wird. Aus diesem Grund funktioniert der Äquivalenztausch nur, wenn beide Tauschparteien davon ausgehen, einen Vorteil aus dem Tausch zu schlagen (und einer sich demnach irren muss).

Ein Beispiel für den Äquivalenztausch in der heutigen Gesellschaft ist das Prinzip der Versicherung. Mit Abschluss einer Versicherung geht der Versicherte davon aus, dass er einen Schaden haben wird, den die Versicherung ersetzen muss (Vorteil des Versicherten, Nachteil der Versicherung). Die Versicherung hingegen geht davon aus, dass der Versicherte keinen Schaden haben wird, dafür aber über die gesamte Laufzeit seine Beiträge zahlt (Vorteil der Versicherung, Nachteil des Versicherten).

Der Äquivalenztausch ist ein Tausch unter der Annahme, dass das zu tauschende Ding oder die zu tauschende Leistung einen objektiven Wert habe. Diese Annahme wird unter anderem von Karl Marx vertreten.
“Neuere” (nach 1870) aufgekommene Theorien (siehe: Hermann Heinrich Gossen, Carl Menger, Friedrich von Wieser, Stanley Jevons, Léon Walras) gehen jedoch davon aus, dass der Wert eines Dinges oder einer Leistung eine rein subjektive Größe und somit nicht objektiv messbar sei. Der Vorgang des Tausches kann auch unter diesem Aspekt betrachtet werden: siehe: Ökonomischer Tausch.

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May
30
Filed Under (Uncategorized) by admin on 30-05-2008

Der Begriff Dynamik (griech. dynamiké „mächtig“ bzw. dynamis „Kraft“) bezeichnet:

  • allgemein Kraft, Triebkraft oder auf Veränderung gerichtete Kraft. Eine zeitliche Entwicklung wird hiermit in Zusammenhang gebracht.
  • in der Physik die Lehre vom Einfluss der Kräfte auf die Bewegungsvorgänge von Körpern, siehe Dynamik (Physik)
  • in allgemeinen physikalischen oder mathematischen Zusammenhängen (etwa der Akustik, Tontechnik oder der Computergrafik) den Quotienten aus dem höchsten und niedrigsten Wert, siehe Dynamikumfang
  • in der Musik die Lehre von den einzelnen Abstufungen der verschiedenen Tonstärken (den Verhältnissen zwischen leisen und lauten Tönen) zueinander, siehe Dynamik (Musik)
  • in der Systemtheorie die Veränderung und Entwicklung von Systemen, siehe Dynamik (System)
  • eine regelmäßige Erhöhung der Versicherung, siehe Dynamik (Versicherung)
  • in der Informatik die Eigenschaft einer Hard- oder Software, sich an veränderte Bedingungen anzupassen, siehe Dynamik (Informatik)
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May
30
Filed Under (Uncategorized) by admin on 30-05-2008

Gebietsschutz gewährt zu bekommen bedeutet, dass jemandem zugesichert wird, in einer bestimmten Region keine Konkurrenz in einem bestimmten Geschäftsbereich befürchten zu müssen.
Beispiele:

  • Nach dem Franchisesystem arbeitende (Fast-Food-)Ketten
  • Private Zustelldienste
  • Versicherungswirtschaft
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May
30
Filed Under (Uncategorized) by admin on 30-05-2008

Die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG gehört mit rund 1,1 Millionen Kunden und 228 Millionen Euro Beitragseinnahmen zu den vier größten Rechtsschutz-Versicherern in Deutschland. Das 1957 gegründete Unternehmen hat seine Stellung im Markt kontinuierlich durch eine gezielte Produktpolitik für ausgewählte Zielgruppen ausgebaut: So bietet ROLAND beispielsweise spezielle Deckungskonzepte für Unternehmen und Unternehmer, Ärzte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Architekten und Veranstalter.

Die ROLAND Rechtsschutz-Versicherungs-AG gehört zur ROLAND-Unternehmensgruppe, die weitere vier Gesellschaften umfasst: ROLAND Assistance GmbH, ROLAND Schutzbrief-Versicherung AG, ROLAND ProzessFinanz AG sowie Jurpartner Rechtsschutz-Versicherung AG.

Neben dem Konzernsitz in Köln ist ROLAND in sechs weiteren deutschen Städten (Berlin, Hamburg, Hannover, Ludwigshafen, Nürnberg, Stuttgart) sowie mit zwei Niederlassungen im Ausland (Wien, Mailand) vertreten.

Namensgeber: Ritter Roland

Schutz und Verteidigung der Rechte des Einzelnen – dafür kämpft die ROLAND Rechtsschutz-Versicherung seit 1957. Deshalb wählten die Gründerväter als Markenzeichen eine historische Figur, die genau das verkörpert: Roland, den Ritter und Paladin Karls des Großen. Die ritterlichen Insignien, Schwert, Schild, Handschuh und das Horn Olifant, stehen bis heute stellvertretend für die Kernkompetenzen des Unternehmens.
Im Mittelalter erreichte mit der Karlsverehrung auch der Roland-Kult seinen Höhepunkt: Roland-Statuen auf vielen europäischen Marktplätzen sind weithin sichtbare Symbole für die Gerichtsbarkeit, Markt- und Standesrechte sowie die Durchsetzung des Rechts des Einzelnen.
Die ROLAND-Unternehmensgruppe hat als Markenzeichen das Roland-Schwert Durendal gewählt.

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May
29
Filed Under (Uncategorized) by admin on 29-05-2008

Der Columbus-Test bezeichnet ein projektives Testverfahren aus dem Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Hierbei werden dem Probanden 24 Bilder gezeigt, zu denen dann Fragen gestellt werden. Der Test dient zur Hilfe in der Analyse und Untersuchung von Entwicklungsprozessen bei Kindern im Alter von 5 bis 18 Jahren.

Die erste Version des Tests entstand 1969. Seither ist er mehrfach revidiert und verfeinert worden. Ähnliche projektive Verfahren sind der Wartegg-Test, der Schweinchen Schwarzfuss-Test und der TAT (Thematischer Apperzeptionstest). Reliabilität und Validität der projektiven Verfahren sind häufig unzureichend. Trotzdem ermöglichen diese “freien” Testverfahren vorsichtig interpretiert einen Einblick in unbewusste Denkprozesse.

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