Thuringia ist
Ein Kapitalisierungsgeschäft oder eine Sparversicherung ist ein von einer Lebensversicherungsgesellschaft angebotener Sparvertrag (Versicherungssparen), der nach Art einer klassischen gemischten Versicherung (Kapitallebensversicherung, Ab- und Erlebensversicherung), jedoch ohne Risikokomponente gestaltet ist. Kapitalisierungsgeschäfte sind somit keine Versicherungsgeschäfte im eigentlichen Sinne; die Kalkulation stützt sich ausschließlich auf die beiden Rechnungsgrundlagen Zins und Kosten, es werden keine biometrischen Daten (z. B. Sterbetafeln) benötigt.
Kapitalisierungsgeschäfte sind so wie gemischte Versicherungen an den Zins- und Kostenüberschüssen beteiligt; Risikoüberschüsse fallen naturgemäß keine an.
Während in Frankreich die Kapitalisierungsgeschäfte (Contrats de capitalisation) sehr weit verbreitet sind, haben sie in Deutschland und Österreich keine besondere Bedeutung erlangt, zumal die von deutschen bzw. österreichischen Versicherern angebotenen Erlebens(kapital)versicherungen im Todesfall entweder den aliquoten Anteil an der Versicherungssumme auszahlen (steigende gemischte Versicherung) oder die Summe der bis zum Ableben eingezahlten Beiträge rückerstatten (Erlebensversicherung mit Prämienrückgewähr), sodass sich diese Tarife aufgrund der sehr geringen Risikokomponenten bzw. des sehr geringen Vererbungseffektes in ihren Leistungsspektren von echten Kapitalisierungsgeschäften kaum unterscheiden.
DPK Deutsche Pensionskasse AG ist ein am 1. Januar 2004 neu gegründetes Unternehmen der Pensionskassen mit Sitz in Itzehoe. Rechtsform ist eine Aktiengesellschaft.
An der DPK Deutsche Pensionskasse AG sind die Itzehoer Versicherungen, Die Continentale, HanseMerkur Versicherungsgruppe und INTER Versicherungen zu je 23,75% beteiligt. Die Sach- und Haftpflichtversicherung des Bäckerhandwerks VVaG (SHB) ist mit 5% an der Aktiengesellschaft beteiligt.
Die DPK deckt im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit Altersschutz, Hinterbliebenenschutz und Invaliditätsschutz alle Versorgungsrisiken ab, die im Betriebsrentengesetz definiert sind.
Homepage des Unternehmens
Die Abkürzung HDR bezeichnet:
Die UNIQA Versicherungen AG ist einer der führende österreichische Versicherungskonzern.
Das Unternehmen ging 1999 aus der BARC Versicherungs-Holding AG, indem die Versicherungsanstalt der österreichischen Bundesländer und die Austria-Collegialität verschmolzen wurden und zu dem auch das Spezialunternehmen des 25,7 %-Eigentümers Raiffeisen Zentralbank, die Raiffeisen-Versicherung, gehört. Mit rund 5.500 Mitarbeitern und einem Prämienvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro (2006), zählt die UNIQA Versicherungen AG zu den führenden Versicherungskonzernen Mitteleuropas. Die UNIQA Gruppe ist in 20 europäischen Ländern als Versicherung tätig. Als Kompositversicherer ist sie in allen Versicherungssparten tätig (Sach-, Kranken- und Lebensversicherung); Generaldirektor ist Dr. Konstantin Klien. Die Mannheimer Versicherung in Deutschland gehört mehrheitlich zu Uniqa. Sie hat an der Augusta Anlage in Mannheim ihren Sitz in einem Gebäude des deutsch-amerikanischen Architekten Helmut Jahn.
Die Versicherungsanstalt der österreichischen Bundesländer AG wurde 1922 gegründet. Sie übernahm den Bestand einiger niederösterreichischer Landesgesellschaften und anderer Anstalten; sie betrieb alle Versicherungssparten. 1997-99 bildeten Bundesländer-Versicherung und Austria-Collegialität die BARC Versicherungs-Holding AG.
Austria-Collegialität Österreichische Versicherung AG war ein von 1991-97 bestehendes Versicherungsunternehmen, das aus dem Zusammengehen von “Austria” (mit Vorläufern bis 1860 zurückreichend) und “Collegialität” (gegründet 1899) entstanden war
2004: Kauf der österreichischen AXA Versicherung.
Die Konzernzentrale ist im UNIQA Tower in Wien untergebracht. Das Gebäude wurde von dem österreichischen Architekten Heinz Neumann entworfen. Die offizielle Eröffnung erfolgte am 25. Juni 2005. Der UNIQA Tower ist 75m hoch. Er verfügt über 22 Obergeschoße und 5 Untergeschoße.
Der Tower wurde am 25. Oktober 2006 mit dem jährlich von der Zentralvereinigung der Architekten Österreichs vergebenen “Bauherrenpreis” ausgezeichnet.
Er verfügt über eine Medienfassade mit einer Punktmatrix aus LEDs, die einzeln angesteuert werden können.
Im Jahr 2002 wurde UNIQA der Big Brother Award in der Kategorie Business und Finanzen verliehen, da beim Abschluss einer Krankenzusatzversicherung eine sehr weitgehende „Zustimmung zur Ermittlung, Übermittlung und Verwendung von Daten“ abverlangt wird. Die Versicherung kann die Daten bei Ärzten, Krankenhäusern, Sozialversicherungsträgern, Behörden und sonstigen Einrichtungen, die über den Gesundheitszustand des Versicherten etwas wissen könnten, ermitteln.heise online, 26. Oktober 2002, “Datenkraken” in Österreich.