Der TOP-Test (take-off-performance-test, dtsch. Startleistungstest) ermittelt die Basisdaten für die Berechnung der Startleistung eines Flugzeugs. Dieser Test muss von jedem Flugzeugtyp vor der technischen Zulassung in mehreren Testläufen durchlaufen werden. Um den Test ohne Schaden am Fluggerät durchführen zu können, werden am Flugzeug Tailbumper angebracht.
Die Startleistung (engl. take-off-performance) eines Flugzeugs hängt von vielen Faktoren, wie Flughöhe, Windrichtung, Abfluggeschwindigkeit, Pisten-Belag und -Länge sowie Wetterbedingungen und Sicherheitsfaktoren ab. Die Basisdaten für Berechnung der Take-off-performance müssen für jeden Flugzeugtyp im TOP-Test erflogen werden. Die erflogenen Daten werden grafisch im Flughandbuch dargestellt. Vor jedem Start eines Flugzeugs ist vom Piloten mit Hilfe dieser Basisdaten eine Berechnung der Startleistung unter den jeweiligen Bedingungen vor Ort durchzuführen.
VMU-Test, Tailstrike, Start (Luftfahrt)
Mit Audiometrie werden Verfahren bezeichnet, die Eigenschaften und Parameter des Gehörs vermessen. Sie dienen der Diagnose von Erkrankungen der Hörorgane und zur Erforschung dieser Organe. Die Audiometrie ist Teilgebiet der Audiologie und damit der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde. Audiometrie bedient sich auch bestimmter Techniken der Neurologie und liefert oft wichtige Informationen für diese.
Man unterscheidet subjektive und objektive audiometrische Verfahren. Erstere bedürfen der Mithilfe der Person, deren Gehör untersucht werden soll. Letztere kommen ohne diese Mithilfe aus.
Zu den subjektiven Verfahren gehören:
Zu den objektiven Verfahren gehören:
Die Abortus-Bang-Ringprobe (ABR-Test) ist eine serologische Untersuchung, die zum Nachweis von Brucellen in Milch genutzt wird. Hierbei werden die Antikörper (IgM, IgG, IgA) mit einem Hämatoxylin-gekoppelten Antigen sichtbar demacht. Es handelt sich um einen Herdentest der Tankmilch/Kannenmilch im Gegensatz zu z. B. PCR oder ELISA, bei denen es sich um Individiualtests handelt. Beim positiven ABR-Test entsteht ein violetter Ring in der Rahmschicht (oben, Fettkügelchen mit adsorbierten Antikörpern) im Reagenzglas. Beim negativen Test bildet sich ein weißer Ring.
Die Berufshaftpflichtversicherung der Rechtsanwälte (auch Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung) ist in Deutschland eine Pflichtversicherung der Rechtsanwälte, die sowohl im Verfahren der (Erst-)Zulassung zur Rechtsanwaltschaft als auch während der gesamten Dauer der Anwaltstätigkeit lückenlos nachgewiesen werden muss. Ohne diesen Nachweis ist eine Anwaltszulassung zu versagen bzw. zu widerrufen.
Die Versicherungsgesellschaft hat die Gefährdung des Versicherungsschutzes gegenüber der zuständigen Rechtsanwaltskammer unverzüglich anzuzeigen.
Gesetzlich geregelt wird die Berufshaftpflichtversicherung der Anwälte in der Bundesrechtsanwaltsordnung (BRAO).
Die Versicherungssumme muss derzeit mindestens 250.000 Euro pro Versicherungsfall betragen. Die Leistung für alle innerhalb eines Versicherungsjahres verursachten Schäden kann auf 1.000.000 Euro begrenzt werden. Von den Versicherungen wird bei diesen Deckungssummen von einer “Baby-Versicherung” gesprochen.
Die spezielle Anwaltshaftpflichtversicherung wird nur von wenigen Versicherungsgesellschaften angeboten.
Versicherung aus Sicht des Anwalts
Bei vielen Anwälten sind die Mindestversicherungssummen ausreichend. Es ist aber die Pflicht eines Anwalts, bei der Annahme eines neuen Mandats zu prüfen, ob seine Versicherung mögliche Schadenersatzansprüche abdeckt.
Ist die Versicherungssumme voraussichtlich nicht ausreichend, bestehen folgende Möglichkeiten:
Versicherung aus Sicht des Mandanten
Jeder Mandant sollte darauf achten, dass sein Anwalt, bezogen auf den konkreten Fall, ausreichend versichert ist. Auch Fälle mit einer vermeintlich klaren Rechtslage können durch einfache Verfahrensfehler (z.B. Fristversäumnisse) verloren gehen und damit Schadenersatzansprüche auslösen.
Unter Konsumtion versteht man in der Wirtschaftsgeographie den Verbrauch von materiellen (z. B. Computer) sowie immateriellen (z. B. Versicherungen) Gütern. Man verwendet den Begriff hauptsächlich im Zusammenhang mit Wirtschaftsordnungen, wo er mit der Produktion als Indikator für Marktwirtschaft (beide Faktoren individuell bestimmt) und Zentralverwaltungswirtschaft (beide Faktoren kollektiv bestimmt) sowie Mischformen benutzt wird.