November
27

Die Lackschadenfreie Ausbeultechnik wurde 1994 im Handwerk eingeführt. Sie wird von einem Ausbeulspezialisten, umgangssprachlich Dellendoktor oder auch Beulendoktor , mittels speziellem Werkzeug durchgeführt, das kleine Dellen aus Fahrzeugen entfernen kann, die durch Hagel- oder Parkschäden entstanden sind. Der große Vorteil dieser Ausbeultechnik ist, das man das betreffende Karosserieteil nach dem Ausbeulen nicht lackieren muss. Dadurch sind die Kosten sehr gering. Daneben ist die lackschadenfreie Ausbeultechnik nicht nachweisbar, wie bei einer Neulackierung bzw. Beilackierung.

Diese sogenannte Hebeltechnik gibt es seit etwa 1970 in den großen Automobilwerken, wo die kleinen Dellen die während der Produktion entstanden sind auf diese Art und Weise ohne nachzulackieren beseitigt wurden. Später wurde diese Technik auch in das Kfz-Reparaturgewerbe eingebracht. Ausbeulfachbetriebe sind meist Partnerbetriebe von
Kfz-Versicherungen (die lackschadenfreie Ausbeultechnik ist Kalkulationsgrundlage der Kfz-Versicherungen bei der Hagelschadeninstandsetzung), die nach Hagelunwettern in ganz Europa, aber auch in Eigeninitiative tätig sind.

In den letzten Jahren wird auch verstärkt eine Klebetechnik angewendet, die zwar etwas aufwändiger ist, jedoch auch das Bearbeiten von unzugänglichen Bauteilen am Fahrzeug, wie z.B. Dachrahmen ermöglicht. Dabei wird ein Adapter mit speziellem Heisskleber auf die lackierte Fläche aufgebracht und mittels eines Zughammers oder einer Zange gezogen. Dabei verformt sich das zu bearbeitende Blech zurück.

Neuere Entwicklungen in diesem Bereich sind Kalkulationshilfen für Hagelschäden, wie der Dellenreflektor zur Anzahlbestimmung oder der Dellenfixer zur Grössenmessung der Dellen. Diese Hilfsmittel ermöglichen neben genauer Schadensbestimmung auch eine Dokumentation von Oberflächenschäden per Digitalkamera, wie sie bisher nicht möglich waren.

Verwandte Themen

Die punktuelle Ausbesserung von Lackschäden nennt sich Spot-Repair.

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November
27

Die Gruppe der WGV-Versicherungen besteht aus mehreren Versicherungsgesellschaften.

Die Württembergische Gemeinde-Versicherung a.G. ist ein Kommunalversicherer und Spezialversicherer und deckt die besonderen Risiken der Städte, Gemeinden und Landkreise sowie der beiden großen christlichen Kirchen und zahlreicher sozialer Einrichtungen ab. Dies gilt auch für die öffentlichen Sparkassen, für kommunale Versorgungsbetriebe, Krankenhäuser und Zweckverbände.
Sie ist für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst in ihrem begrenzten Geschäftsgebiet des früheren Landes Württemberg und Hohenzollern tätig.

Die Tochtergesellschaft, WGV-Schwäbische Allgemeine Versicherung AG, bietet allen Privatpersonen im gesamten Bundesgebiet Produkte in der Haftpflicht-, Unfall- und Sachversicherung an. Versicherungsschutz im Bereich der Lebens-/Rentenversicherung erhält man über das Tochterunternehmen, WGV-Schwäbische Lebensversicherung AG.

Der genossenschaftliche Gedanke − d. h. das Solidaritätsprinzip − bestimmt auch heute noch das Selbstverständnis der WGV.

Primär ist die WGV als Direktversicherer ohne hauptberuflichen Außendienst aktiv. Kundenkontakt erfolgt über den Postweg, das Telefon und das Internet. Neben der Direktion in Stuttgart ist die WGV mit Servicezentren in Augsburg, Dresden, Leipzig, Ravensburg und Ulm vor Ort präsent. An diesen Standorten sind ca. 700 Mitarbeiter (Stand 2005) beschäftigt.
Unterstützt wird der Direktvertrieb in Württemberg und in Bayerisch-Schwaben durch überwiegend nebenberuflich tätige Vermittler.

Von der WGV-Versicherungsgruppe werden derzeit 3,6 Millionen Verträge mit einem Beitragsvolumen von 511 Millionen Euro (Stand 2005) verwaltet.

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November
22

Die Auslands- und Rückversicherungs-AG der DDR - auch: Deutsche Auslands- und Rückversicherungs-AG (DARAG) - war ein neben der Deutschen Versicherungsanstalt zugelassenes Versicherungsunternehmen mit 50 Prozent sowjetischer Beteiligung bei ihrer Gründung. Sie hatte ihren Sitz in Berlin und unterhielt Außenstellen in Leipzig und Magdeburg sowie eine Filialdirektion in Rostock.

Die deutschen Anteile befanden sich in den Händen der Kammer für Außenhandel der DDR, der Deutschen Versicherungsanstalt und einiger Außenhandelsunternehmen und Außenhandelsgesellschaften. Die DARAG hatte 1958 die Geschäfte der Schwarzmeer und Ostsee Allgemeine Versicherungs-AG in den Bereichen der Versicherung, des Ex- und Imports sowie des Transitverkehrs übernommen.

Diese Versicherung hatte die Aufgabe, als Auslands- und Rückversicherungseinrichtung der DDR die Auslandsversicherung und internationale Rückversicherung zu übernehmen. Zum Aufgabenbereich der DARAG gehörten insbesondere:

  • die Versicherung der Export- und Importsendungen gegen Transportschäden,
  • die Versicherung der Hochseehandels- und Hochseefischereiflotte, der Binnenflotte und der zivilen Luftflotte der DDR
  • die Versicherung der See- und Flughäfen gegen Haftpflichtansprüche
  • die Versicherung im Bau befindlicher Wasserfahrzeuge, die Haftpflichtversicherung der Werften für Schiffsneubauten und Schiffsreparaturen
  • die aktive und passive Rückversicherung
  • die Kreditversicherung
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Der Test Of English for International Communication (TOEIC) ist ein international anerkannter Sprachtest des Educational Testing Service. Das Ergebnis der Prüfung dient als Maßstab für die Fähigkeit von Menschen, die Englisch nicht als Muttersprache sprechen, es in der alltäglichen Kommunikation ihres Berufsumfeldes einzusetzen. Der Test beinhaltet Fragen zur Feststellung des Hörverständnisses und Feststellung des Leseverständnisses.

Es wird geschätzt, dass jährlich weltweit etwa fünf Millionen Menschen den TOEIC-Test ablegen.

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